Liam Condon

Unser Engagement für Sicherheit, Transparenz und Wissenschaft bekräftigen

 

Heute ist es wichtiger denn je, das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaftler, die ihr Leben der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit widmen, gemeinsam wiederaufzubauen.

Ich habe vor Kurzem einen Brief von Foodwatch International erhalten. Dieser wirft einen kritischen Blick darauf, wie Bayer und andere Unternehmen der Branche Landwirten in aller Welt essentielle Produkte und Dienstleistungen anbieten – vor allem in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau. Auch wenn ich jede Kritik sehr ernst nehme, bin ich in diesem Fall extrem stolz auf die verantwortungsvolle Arbeit, die Bayer und andere innovationsgetriebene Unternehmen leisten: Arbeit, um die Gesundheit und die Sicherheit der Menschen und der Umwelt zu schützen und die Versorgung mit sicheren und bezahlbaren Nahrungsmitteln zu gewährleisten.

Sicherheit steht bei Bayer an erster Stelle. Sie ist zentraler Bestandteil unseres Tuns. Wir setzen uns für die Entwicklung und Gewährleistung der Sicherheit sicherer landwirtschaftlicher Lösungen ein, die den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedürfnissen der Menschen in aller Welt gerecht werden. So wie wir bereit sind, die dringlichsten Herausforderungen unseres Planeten anzugehen, stellen wir uns auch jeglichen Fragen und Anliegen. Auch wenn Sie dazu hier eine detaillierte Ausführung finden, möchte ich einige Aspekte unseres Engagements im Folgenden erläutern.

Wir beobachten, dass immer öfter darüber diskutiert wird, wie sich Pflanzenschutzmittel auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt auswirken. Landwirtschaftliche Betriebe stehen oft vor zahlreichen Herausforderungen. Dazu gehören extreme Wetterbedingungen, Unkrautbefall, Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten. Pestizide sind für Landwirte ein wichtiges Mittel, um diese Herausforderungen zu meistern und genügend Nahrungsmittel auf den bestehenden Ackerflächen zu produzieren. So werden umliegende Flächen weniger belastet und die Artenvielfalt in diesen Gebieten gefördert. Ganz im Sinne unserer Vision „health for all, hunger for none“ sind wir davon überzeugt, dass wir gemeinsam sowohl ein widerstandsfähiges Lebensmittelsystem garantieren als auch eine sichere, nachhaltige Landwirtschaft fördern können.

Liam Condon

Liam Condon

Leiter der Division Crop Science und Mitglied des Vorstands der Bayer AG

Es ist eine Ehre, ein Unternehmen leiten zu dürfen, das ganz und gar zu sicheren Produkten, deren sicherer Anwendung sowie zu Innovation und Vertrauen steht. Folgende fünf Bekenntnisse stehen im Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit:

  • Bekenntnis zu maßgeschneiderten Lösungen für unterschiedliche Anbaubedingungen:
    • Wir glauben, dass es unverantwortlich wäre, nur die in Europa zugelassenen Produkte auch andernorts zuzulassen. Dies würde nicht nur die weltweite Versorgung mit Lebensmitteln beeinträchtigen, sondern auch die Lebensbedingungen von Millionen von Landwirten in aller Welt.
  • Bekenntnis zur Sicherheit:
    • Auch wenn wir unterschiedliche landwirtschaftliche Bedürfnisse rund um den Globus erfüllen müssen, wenden wir bei unseren Produkten weltweit einheitliche Sicherheitsstandards an. Selbst dann, wenn wir damit über lokale gesetzliche Bestimmungen hinausgehen. Wir unterstützen Landwirte dabei, sich an die Anwendungshinweise und Best-Management-Practices für den sicheren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu halten. Zu diesem Zweck haben wir beispielsweise im vergangenen Jahr über eine Millionen Landwirte geschult.
  • Bekenntnis zu Transparenz:
    • Weltweit haben alle Behörden, die für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zuständig sind, ein gemeinsames Ziel: die menschliche Gesundheit und die Umwelt mithilfe von Risikobewertungen und Genehmigungen zu schützen. Im Rahmen unseres Transparenzprogramms gewähren wir Zugang zu unseren Sicherheitsstudien, so dass sich jeder selbst ein Bild von den entsprechenden Daten machen kann.
  • Bekenntnis zur Nachhaltigkeit:
    • Bayers Engagement für eine nachhaltige Landwirtschaft fußt auf der Verpflichtung, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Produktion und Schutz zu erreichen – kurz gesagt: Wie ernähren wir eine wachsende Weltbevölkerung, ohne unsere Erde dabei zu überlasten? Wir arbeiten gemeinsam mit Behörden, Landwirten, Wissenschaftlern, Partnern und anderen Vertretern der Zivilgesellschaft daran, die Landwirtschaft in punkto Klimawandel zu einem Teil der Lösung zu machen.
  • Bekenntnis zur Zusammenarbeit:
    • Um ein widerstandsfähigeres und nachhaltigeres Lebensmittelsystem zu entwickeln, brauchen wir ein abgestimmtes, gemeinsames Vorgehen auf globaler Ebene. Kein Unternehmen, keine Organisation und keine Regierung kann das im Alleingang schaffen. Grundlegend ist dabei, dass wir Landwirten mit Lösungen zur Seite stehen, die auf ihre besonderen Herausforderungen auf lokaler Ebenen zugeschnitten sind. Das wird nur möglich sein, wenn wir verschiedene und kompetente Partner mit an den Tisch holen.

Bayer verpflichtet sich heute und in Zukunft dazu, sichere, innovative und nachhaltige Agrarlösungen zu entwickeln. Dabei begrüßen wir einen offenen, transparenten Dialog mit allen Beteiligten. Da die Bevölkerung immer weiterwächst, wird es die Zusammenarbeit aller erfordern, um die Menschheit zu ernähren ohne unsere Erde zu überlasten.