Und jetzt: digital!

Digitalisierung hilft uns bei Bayer, unseren Kunden bessere Lösungen für ihre Gesundheit und Ernährung anzubieten. Um die Transformation unseres Unternehmens voranzutreiben haben wir die strategische Initiative AdvancingDigital aufgesetzt. Saskia Steinacker, Global Head of Digital Transformation bei Bayer, ist überzeugt, dass digitale Lösungen das Potenzial haben, den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.

Aaron Tepperman

Saskia Steinacker

Global Head of Digital Transformation

Ich bin ein Nerd. Ich habe mir das Programmieren selbst beigebracht, einfach aus Neugier. Außerdem ist mein ganzes Leben mit Apps organisiert – von der Planung der Kita-Betreuung meines Sohnes bis zum Lebensmittel-Einkauf. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass digitale Technologien unser tägliches Leben einfacher machen. Aber das ist erst der Anfang: Wir können heute noch gar nicht erfassen, was Digitalisierung für jeden einzelnen, unsere Gesellschaft und die Menschheit als Ganzes tun kann.

Trotz allen Fortschritts steht die Menschheit vor fundamentalen Herausforderungen: Jeden Tag werden 230.000 Menschen geboren. Zugleich steigt die Lebenserwartung jedes einzelnen. In dreißig Jahren müssen die schon heute begrenzten Ressourcen für eine viel größere Zahl von Menschen reichen. Als Life-Science-Unternehmen haben wir das Privileg, Lösungen für diese Herausforderung zu finden. Wie können wir sicherstellen, dass die schnell wachsende Weltbevölkerung ernährt und mit Medikamenten versorgt werden kann? Wir können es nur, indem wir die Digitalisierung sinnvoll nutzen.

Digitalisierung bietet großartige Möglichkeiten, unser Leben zu verbessern. Wir können es möglich machen, dass die Menschen gesund bleiben und im Krankheitsfall die richtige Behandlung zur richtigen Zeit bekommen. Jeder einzelne kann zum Beispiel mit Hilfe von digitalen Lösungen bessere Entscheidungen treffen. Von Wellness-Trackern bis hin zur mobilen Elektrokardiographie und vernetzten Glukosemonitoren – die Analyse von Vitaldaten hilft den Menschen schon heute dabei, ihre Gesundheit selbstständig im Blick zu behalten. Das digitale Gesundheitswesen geht aber noch viel weiter: Künstliche Intelligenz kann helfen, Krankheiten viel früher zu entdecken, zum Beispiel durch KI-basierte Erkennungssoftware.

Digitalisierung bietet großartige Möglichkeiten, unser Leben zu verbessern.

Außerdem können digitale Technologien Landwirten helfen, Ackerland effizienter zu nutzen, Erträge zu steigern und die Landwirtschaft nachhaltiger zu machen. Der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden kann je nach Bedarf der Felder bemessen und somit insgesamt deutlich reduziert werden. Landwirte erlangen zudem durch digitale Lösungen bessere Einblicke darin, was auf ihren Felder passiert und bekommen Benachrichtigungen, wenn Krankheiten oder Schädlinge sich ausbreiten.

Gleichzeitig wird Digitalisierung, und insbesondere Künstliche Intelligenz, jedoch auch als Bedrohung für unsere Selbstbestimmung, unsere Jobs, den Datenschutz und bewährte Geschäftsmodelle wahrgenommen. Als Gesellschaft müssen wir solche Risiken offen diskutieren; die Politik muss passende Gesetze auf den Weg bringen. Diese sollten Innovation aber nicht behindern. Dafür setze ich mich als Mitglied der Expertengruppe zu Künstlicher Intelligenz in der Europäischen Kommission ein.

Bei Bayer befähigen wir unsere Mitarbeiter, neue Technologien erfolgreich einzusetzen, um unseren Kunden so bessere Lösungen anzubieten. So treiben wir die digitale Transformation voran. Jeder, der digitale Innovation schaffen möchte, sollte sich fragen: Was braucht mein Kunde? Wie kann ich am besten Wert für den Kunden schaffen? Und wie können digitale Lösungen helfen, dieses Ziel zu erreichen?

Nur durch Offenheit und Freude am Experimentieren können wir Technologie effektiv und wertschaffend einsetzen. Daran glaube ich und freue mich, dass ich dazu beitragen kann, die digitale Transformation von Bayer mit AdvancingDigital voranzutreiben.