Über Wiesen und Felder

Sobald es auf den Frühling zugeht, zieht es alle Freigängerkatzen vermehrt wieder nach draußen. Dort erleben sie jeden Tag neue Abenteuer – auf manche könnten sie aber auch liebend gern verzichten: Bei ihren Streifzügen durchs hohe Gras und dichte Gebüsch sind sie Zecken und Flöhen ständig ausgeliefert – und tragen diese in den Wohnraum hinein. Mit speziellen Halsbändern können die Vierbeiner geschützt werden.

„Eigentlich wollte ich keine Katze haben und erst recht nicht im Haus“, erzählt Matthias Berghaus – und krault dabei sanft einen zufrieden schnurrenden Kater. Dieser hat es sich auf der Wohnzimmercouch gemütlich gemacht und dort alle Viere weit von sich gestreckt. „Dabei spielten die Fellhaare, die natürlich überall in der Wohnung verteilt sind, keine so große Rolle. Ich hatte mehr Sorge wegen der Parasiten.“

Dann trat Maine-Coon-Kater Pablo in sein Leben und das seiner Frau Ava Berghaus – und ohne den mittlerweile fünf Jahre alten Vierbeiner können sich die Beiden ihren Alltag nicht mehr vorstellen. Er gehört fest dazu und wird wie ein Familienmitglied behandelt. „Ich nehme ihn gerne auf den Arm, und Kuscheleinheiten gibt es natürlich täglich“, erzählt Ava. „Er muss überall dabei sein, egal ob im Badezimmer, beim Kochen in der Küche oder abends beim gemütlichen Plausch auf dem Sofa; ansonsten fühlt er sich ausgeschlossen und schaut uns vorwurfsvoll an“, erklärt sie mit einem Augenzwinkern. Nur ein Ort ist und bleibt tabu: Pablo sei zwar ein Schmuse-, aber noch lange kein Bettkater.

So viel Nähe zwischen Mensch und Tier ist keine Seltenheit. Vierbeiner sind treue Begleiter, bereichern das tägliche Leben – und werden sogar zur Verhinderung von Isolation und Einsamkeit eingesetzt; kurzum: Tiere machen glücklich und unterstützen die psychische Gesundheit. Kein Wunder also, dass Tierhalter alles tun, damit es ihrem Tier gut geht und so die Gesundheit immer mehr in den Fokus rückt. Denn je enger Mensch und Tier zusammenleben, desto bedeutsamer ist es, der Übertragung von Krankheitserregern vorzubeugen.

Gerade bei Pablos langem Fell müssen die Katzeneltern aus Krefeld besonders aufmerksam sein. „Früher mussten wir Pablo an der Katzenklappe abfangen und auf Zeckenjagd gehen“, erinnert sich Ava. „Wir haben dann mit einer speziellen Zeckenzange bis zu zwanzig winzig kleinen Krabbeltieren entfernt.“ Dieses Abendritual war für keinen schön.

Michael Wilson

Zeckenbisse sorgen für lästigen Juckreiz und Hautirritationen und können darüber hinaus sowohl auf das Tier als auch auf den Menschen Krankheiten übertragen.

„Zeckenbisse sorgen für lästigen Juckreiz und Hautirritationen und können darüber hinaus sowohl auf das Tier als auch auf den Menschen Krankheiten übertragen“, warnt Michael Wilson, Global Brand Manager für Seresto bei Bayer Animal Health.

Ava Berghaus wollte ihren Mann und sich schützen – und natürlich ihren Kater. Sie probierte verschiedene Mittel aus, bis sie von einer Tierärztin ein Zecken- und Floh-Halsband empfohlen bekam. „Zunächst waren wir dagegen, weil wir Pablo in seiner Freiheit nicht einschränken wollten, indem er auf einmal ein Halsband tragen sollte, aber als wir keine andere Lösung sahen, probierten wir es aus“, erzählt die Krefelderin.

„Unser Band gibt kontinuierlich zwei Wirkstoffe an die Haut und das Fell der Katze ab, die gegen äußere Parasiten wirken. Einer der beiden reizt die Nervenenden an den Füßen der Zecke“, erklärt Wilson. Das ist für die Zecken so unangenehm, dass sie, sobald sie mit dem behandelten Fell in Berührung kommt, die Füße anzieht und so ihren Halt verliert. Bevor sie stechen kann, fällt sie herunter. „Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes repellierendes und akarizides Zeckenschutzmittel, also ein abwehrendes und abtötendes, denn nachdem die Zecke mit dem Katzenfell in Kontakt gekommen ist, stirbt sie ab und kann auch keinen anderen Wirt mehr infizieren.“

Beide Wirkstoffe schützen die Vierbeiner auch vor Flöhen. Hier ist ein ganzjähriger Schutz erforderlich. Denn haben es sich die Parasiten einmal in den Wohnräumen bequem gemacht, breiten sie sich im Handumdrehen aus – und vermehren sich immer weiter, so lange ihre Eier nicht abgetötet werden.

Ava und Matthias sind begeistert – keine Zeckensuche mehr am Feierabend, und auch Kater Pablo musste nicht mehr beim Betreten des Hauses eingefangen werden. Stattdessen springt er nun direkt aufs Sofa, auf dem sein Frauchen und Herrchen es sich bereits bequem gemacht haben – und auf ihn warten. Endlich Feierabend!