• Partner auf vier Pfoten

    Pudel Doudou hat das Leben von Evelyn Tan und ihrer Familie positiv verändert.

Die Zahl der Haustierhalter steigt – vor allem in den Metropolen. Für viele alleinlebende Großstädter ist der Hund treuer Partner und bester Freund in allen Lebenslagen. Auch für ihn ist regelmäßige Gesundheitsvorsorge wichtig – zum Beispiel als Schutz vor Parasiten.

Ausschlafen? Das geht in Evelyn Tans Leben schon lange nicht mehr: Pudel Doudou weckt die 42-Jährige jeden Morgen in aller Frühe, indem er mit seinen Pfoten ungeduldig an der Bettdecke herumspielt. „Ins Bett darf er nicht, also versucht er, mich auf diese Weise zu wecken.“ Evelyn lacht und streichelt ihrem Hund liebevoll über den Kopf.

Seit sieben Jahren lebt der weiße Pudel bei Evelyn und ihren Eltern in Shanghai. „Er war einer Freundin von mir zugelaufen und diese suchte zwei Monate lang nach seinem Herrchen – bis ich ihn schließlich bei uns aufnahm“, erzählt Evelyn. „Ich hatte dabei vor allem an meine Mutter gedacht, denn sie ist demenzkrank und der Kontakt zu Hunden soll sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.“ Damals sei es in ihrer Heimatstadt noch sehr ungewöhnlich gewesen, einen Hund zu adoptieren. „Heute ist das in Shanghai gang und gäbe.“

Unterwegs in Shanghai: Evelyn und Doudou sind ein gutes Team.

Wie in vielen Metropolen weltweit steigt auch in Shanghai die Zahl der Haustierhalter. Für Menschen, die in der Anonymität der Großstadt vereinsamen, sind Tiere treue Partner, beste Freunde und Therapeuten.

Auch Evelyn beobachtet den Wandel in ihrer Stadt. „Früher lebte in China die ganze Familie zusammen, von der Großmutter bis zum Enkel“, erzählt sie. „Heute ziehen die jungen Leute oft aus beruflichen Gründen weg – und lassen ihre Eltern allein zurück.“ Ein Tier vertreibe die Einsamkeit und verbessere gleichzeitig ihre Lebensgewohnheiten: „Als Hundehalter kommt man täglich an die frische Luft und knüpft Freundschaften zu anderen Hundebesitzern.“ Mittlerweile würden manche Unternehmen sogar Familientage organisieren und die Haustiere ausdrücklich mit einladen.

Bei den Tans gehört Doudou längst zur Familie und hat das Leben von Evelyn und ihren Eltern positiv verändert: Für die kranke Mutter, die mittlerweile in einem Pflegeheim lebt, ist er ein enger Freund geworden, der sie bei den Besuchen mit seiner guten Laune aufmuntert. Für die alleinstehende Evelyn ist er ein treuer Partner, mit dem sie ihre Freizeit verbringt. Und sogar Evelyns Vater, der zuerst strikt gegen ein Haustier war, ist mit Doudou mittlerweile ein Herz und eine Seele.

Damit Doudou in der Megacity Shanghai genügend Auslauf genießen kann, besucht Evelyn mit ihm regelmäßig Hundeparks. Abends stellt sie sich nach der Arbeit an den Herd, um dem Vierbeiner eine frische und ausgewogene Mahlzeit zu kochen. Damit stellt sie in China aber eher eine Ausnahme dar. Die meisten Hundebesitzer geben ihrem Tier fertiges Hundefutter.

Selbstverständlich achtet die Marketingmanagerin auch auf Doudous Gesundheitsvorsorge: Der Pudel ist geimpft und Evelyn lässt ihn regelmäßig vom Tierarzt untersuchen. „Viele meiner Landsleute lassen ihre Hunde nicht immunisieren. Das ist gefährlich“, findet sie. „Wir haben ein großes Problem mit Tollwut und Viruserkrankungen in diesem Land. Man könnte vieles vermeiden, wenn alle ihre Hunde durchchecken und impfen lassen würden.“ Problematisch sind zum Beispiel die Viruserkrankungen Staupe oder Parvovirose.

15.000 Jahre

leben Mensch und Hund schon zusammen.

Um Doudous Fell von den Parasiten zu befreien, wird er nach jedem Spaziergang gebürstet, vor allem im Sommer. Trotzdem musste sie kürzlich mit ihrem Hund zum Tierarzt: Er hatte Flöhe. Ihr Tierarzt machte ihr klar, wie wichtig eine konsequente Vorsorge sei. Er empfahl Evelyn wirksame Medikamente gegen Flöhe und zum Schutz vor Krankheitsübertragungen.

Denn bei jedem noch so kurzen Spaziergang mit dem Hund besteht die Gefahr, dass Parasiten auf das Fell des Tieres gelangen – und das sogar schon bei den ersten Schritten durch den eigenen Vorgarten. Ob Rasen oder Feld, Park oder Wald: Überall in der Natur lauern Flöhe, Zecken, Läuse oder Stechfliegen auf einen geeigneten Wirt.

Da manche sogar von einem Wirt auf den nächsten wechseln, birgt selbst der simple Kontakt zu anderen Tieren für den Hund eine Ansteckungsgefahr. Außerdem sind die Stiche der winzigen Insekten nicht nur lästig – sie können auch Krankheitserreger übertragen, und viele dieser Krankheiten sind sowohl für Hund als auch Mensch gefährlich.

Parasiten - gefährliche Krankheitsüberträger

Zecken, Flöhe, Moskitos, Läuse und Stechfliegen – diese Insekten werden auch Ektoparasiten genannt. Sie stechen ihren Wirt, um sich von seinen Körperflüssigkeiten zu ernähren. Dabei können sie gefährliche Krankheitserreger auf Tier oder Mensch übertragen. So kann eine Zecke beispielsweise Borreliose-Erreger übertragen oder den Wirt mit Rickettsien-Bakterien infizieren. Hunde können nach einem Stich von infizierten Zecken auch an Babesiose, Ehrlichiose oder Anaplasmose erkranken. Alle Krankheiten nehmen einen schweren Verlauf, wenn sie unbehandelt bleiben.

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Für Hunde kann sogar ein harmloser Mückenstich schnell gefährlich werden. Denn infizierte Insekten übertragen unter Umständen die Erreger der Dirofilariose. Die so genannte Herzwurmerkrankung ist vor allem in Südeuropa, Kanada, den USA, Südamerika, Australien sowie in Asien verbreitet. Nach dem Mückenstich siedeln sich Würmer in der rechten Herzkammer und den Lungenarterien an. In der Regel kommt es erst Monate oder sogar Jahre später zu den ersten Symptomen. Die Herzwurmerkrankung ist nur schwer zu behandeln und sie verläuft daher oft tödlich.

Um Evelyn die Vorsorge zu erleichtern, riet ihr der Tierarzt zu einem Wechsel des Produktes: „Er empfahl mir, auf ein Mittel umzusteigen, bei dem ich den Wirkstoff direkt auf die Haut träufeln kann“, erzählt Evelyn. „Das macht Doudou nichts aus.“ Auch Halsbänder können die Vierbeiner schützen. „Parasiten wie Zecken und Flöhe werden über einen Zeitraum von bis zu acht Monaten wirksam abgewehrt und abgetötet, bevor sie stechen und Krankheiten übertragen können“, erklärt Markus Edingloh, Head of Veterinary Scientific Excellence bei Bayer Animal Health, die Wirkweise.

Corinna Groß

Parasiten wie Zecken und Flöhe werden wirksam abgewehrt und abgetötet, bevor sie stechen und Krankheiten übertragen können.

Markus Edingloh, Leiter von Veterinary Scientific Excellence bei Bayer Animal Health

Gemeinsam fahren die beiden oft ins grüne Umland von Shanghai. Und während Doudou seine leinenlose Freiheit auskostet und ausgelassen über die Wiesen flitzt, schaltet Evelyn gedanklich ab und erholt sich vom anstrengenden Alltag. „Für mich sind das die schönsten Momente nach einer langen Arbeitswoche“, sagt sie. „Doudou gibt mir und meinen Eltern so viel Liebe und Glück – das ist tausend Mal mehr wert, als am Sonntagmorgen auszuschlafen.“