• Neugierig auf Bayer

    Gläserne Wände und ein lichtdurch-fluteter Raum fördern den Dialog und Austausch im neu gestalteten Baykomm.

Bayer ist mehr als nur ein Unternehmen. Das beweist das neue Baykomm: In dem Leverkusener Kommunikationszentrum erhalten die Besucher Einblicke in die faszinierende Welt der Bayer-Forschung und erfahren, wie der Konzern mit seinen Innovationen das Leben der Menschen rund um den Globus verbessert.

Herrlich entspannend ist es am Strand von Florida, findet Raymond Alvarado aus Pittsburgh und tippelt begeistert mit den Fußspitzen auf den Boden. „Ich laufe gerade durchs Wasser”, erklärt er, während seine Kollegen ungeduldig um seinen Sessel herumstehen und endlich auch mal die Virtual-Reality-Brille aufsetzen wollen. Schließlich gibt er nach, setzt die Brille ab – und findet sich ruckzuck im herbstlichen Leverkusen wieder, wo der Wind vor den Glaswänden des Baykomm Blätterwirbel durch den Park treibt.

Corinna Groß

Das neue Baykomm soll Neugier wecken und dabei Kunden, Partner und Mitarbeiter gleichermaßen ansprechen.

Thomas Helfrich, Leiter Baykomm

Alvarado arbeitet als IT-Projektmanager bei Bayer Business Services in den USA. Gemeinsam mit einigen deutschen und amerikanischen Kollegen hat er eine Führung durch das neue Kommunikationszentrum des Konzerns gebucht. Sechs Monate lang hat die vollständige Neugestaltung der Ausstellungsfläche in Anspruch genommen. Seit dem 1. September ist es wieder geöffnet und präsentiert sich mit einem neuen Konzept und transparenter Architektur.

„Das Baykomm hat sich in den vergangenen 25 Jahren als Besucherzentrum für Bayer in Leverkusen bewährt, aber mit der Neuausrichtung des Unternehmens auf die Life Sciences war es notwendig, es umfassend zu modernisieren“, sagt Thomas Helfrich, Leiter des Baykomm. „Das neue Baykomm soll Neugier wecken und dabei Kunden, Partner und Mitarbeiter gleichermaßen ansprechen.“

An digitalen Medien und Erlebnisstationen können sich die Besucher über die Arbeitsgebiete von Bayer informieren und dabei selbst aktiv werden: Anfassen, testen, ausprobieren – das ist das Konzept des Baykomm. „Der Markenraum soll das Unternehmen für Mitarbeiter und externe Besucher auf spannende, verständliche und sympathische Weise erfahrbar machen”, sagt Sven Theobald, Leiter Live & Experience Branding. „Er ist Aushängeschild der Marke Bayer und soll ein Gefühl davon vermitteln, wie wir mit unseren Innovationen täglich dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern.” Das Baykomm sei sozusagen das Wohnzimmer von Bayer.

Corinna Groß

Der Markenraum ist Aushängeschild der Marke Bayer und soll ein Gefühl davon vermitteln, wie wir mit unseren Innovationen täglich dazu beitragen, das Leben der Menschen zu verbessern.

Sven Theobald, Leiter Live & Experience Branding

Die IT-Experten aus den USA fühlen sich jedenfalls schnell wie zu Hause und probieren gleich die Erlebnisstationen aus: In den Virtual-Reality-Sesseln lassen sie sich zu 360-Grad-Filmen an weit entfernte Orte versetzen, an denen Bayer mit seinen Produkten den Alltag der Menschen nachhaltig verändert. Im nicht ganz echten Bodyscanner werfen sie einen Blick auf ihre inneren Organe. An den Duftboxen stimmen sie ab, ob Bayer eher nach Zimt oder nach Minze riechen sollte. Und im Altersanzug erleben sie die Welt aus der Perspektive eines 80-Jährigen: Gewichte erschweren die Bewegungen, ein Visier vermindert die Sehkraft, Handschuhe desensibilisieren die Finger – und plötzlich fallen alltägliche Bewegungen gar nicht mehr so leicht.

Drei Infobereiche erzählen zudem mehr über die vielen unterschiedlichen Seiten des Unternehmens: Ein Regal voller spannender und kurioser Ausstellungsstücke erinnert an die Historie und Identität von Bayer, bei der unter anderem ein Fußball, eine Filmkamera und ein Löwe eine Rolle spielen. Und eine interaktive Landkarte zeigt, an welchen seiner weltweiten Standorte der Konzern gerade nach neuen Mitarbeitern sucht. Raymond Alvarado tippt spaßeshalber auf den Touchscreen. „Barcelona – ja, das könnte mir gefallen.” Im Foyer leuchten derweil stets neue aktuelle Zahlen an einer digitalen Wand auf, die globale und gesellschaftliche Herausforderungen in den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft aufzeigen. Und direkt neben dem Eingang präsentiert sich der Konzern den Besuchern mit allen wichtigsten Eckdaten auf einen Blick.

Viele spannende interaktive Module können direkt vor Ort ausprobiert werden.

Das alles bietet das Baykomm

Neben der interaktiven Ausstellung gibt es auch viele Veranstaltungen im Bayer-Kommunikationszentrum, die den Besuchern die faszinierende Welt der Life-Science-Gebiete näherbringen. So bietet das Schülerlabor „Baylab“ beispielsweise regelmäßig Labortage an, die schon bei Schülern die Neugier für Naturwissenschaften wecken sollen. Dabei werden die Kinder selbst zu Forschern und experimentieren unter Anleitung durch erfahrene Wissenschaftler.

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Außerdem organisiert das Baykomm immer wieder öffentliche Vorträge zu spannenden Themen aus den Bayer-Arbeitsgebieten, und in den Seminarräumen können Fachgruppen zu konkreten Themen erarbeiten. Im Foyer gibt es zudem einen Bereich für ständig wechselnde Ausstellungen. Die Präsentationen machen das Unternehmen auf ganz verschiedene Art und Weise erlebbar und zeigen unterschiedliche Zugänge zu den großen Bayer-Themen Wissenschaft und Leben.

Alvarado gefällt besonders die offene Architektur mit den voll verglasten Wänden, durch die der Blick in den Japanischen Garten fällt. „Eine traumhafte Kulisse, die Natur wirkt so beruhigend und entspannend”, sagt er noch, dann muss er auch schon zur Fotostation fürs gemeinsame Gruppenfoto als Erinnerung an diesen Tag.

„Zurzeit führen wir täglich Gruppen durch das Baykomm”, erzählt Besucherbetreuerin Monika Papst-Schumacher. „Viele Besucher sehen sich aber auch auf eigene Faust um.” Für den Nachmittag hat sich bei ihr ein Hamburger Oberstufenkurs angekündigt. Papst-Schumacher zieht die Schüler mit der Geschichte von Aspirin sofort in ihren Bann. Am Bücherregal erzählt sie Anekdoten zu den Ausstellungsstücken, und an einem der großen Projektionsmonitore ruft sie Fakten rund um die Bayer-Arbeitsgebiete auf: Warum ist die Entwicklung eines neuen Medikaments so teuer und dauert rund zwölf Jahre? Wie entstand die Stadt Leverkusen? Und warum steht da ein fußballgroßes Modell einer Milbe im Regal?

Entdecken Sie die Welt von Bayer!

Dann sind wir für Sie da!

Montag bis Freitag: 10.00 – 18.00 Uhr

Unsere Adresse:
Baykomm
Kaiser-Wilhelm-Allee 1b
51373 Leverkusen

Tel. +49 214 / 30-50100
www.baykomm.bayer.de

„Schon spannend, was Bayer alles so macht”, sagt Livia de Boer. „Ich wusste vorher gar nicht, dass es eines der größten Unternehmen für Pflanzenschutz und Saatgut ist.” Besonders interessant findet die 17-jährige Schülerin allerdings die interaktive Technik. „Das ist wirklich sehr modern.” Sie greift sich eines der ScienceBoards: tellergroße Scheiben, die man bewegen muss, um Informationen, Bilder und Spiele aufzurufen. Livia ist erst einmal beschäftigt.

Raymond Alvarado sitzt zu diesem Zeitpunkt schon wieder im Flieger nach Pittsburgh. Seinen Kollegen will er vom Baykomm erzählen. Und vielleicht können die ja schon bald auch einige der Erlebnisstationen ausprobieren – und zwar ohne dafür extra nach Deutschland fliegen zu müssen. Denn das Baykomm ist ein Baukastensystem, dass sich teilweise oder auch als Ganzes an den Bayer-Standorten überall auf der Welt übernehmen lässt. Bayer ist schließlich rund um den Globus zu Hause.