Jeder kann etwas bewirken

Der Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten und Malaria – das vereint Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen von Bayer. Sie bringen verschiedenen Expertisen mit und engagieren sich in der Arbeitsgruppe Public Health. Janice Chow, Global Communications Manager bei Animal Health, bringt ihr Fachwissen ein.

Janice Chow

Janice Chow

Global Communications Manager bei Animal Health

Ich bin in Malaysia aufgewachsen, einem wunderschönen tropischen Land, das viel zu bieten hat, wovon ich allerdings die Mücken am wenigsten zu schätzen weiß. Auch die Mücke Aedes aegypti kommt in Malaysia vor, die Tropenkrankheiten wie das Dengue-Fieber übertragen kann. Ich lernte von klein auf, mich gegen Mückenstiche zu schützen und potenzielle Brutstätten stets zu zerstören. Die Bekämpfung der Überträger in der Umwelt war an der Tagesordnung und gehörte zum Leben in den Tropen dazu. Dennoch wurde ich mehrere Male Zeuge davon, wie das Dengue-Fieber das Leben von Menschen – wie meinen Onkel – bedrohte und ans Krankenhaus fesselte. Wer hätte geahnt, dass eine kleine Mücke jemanden so schwächen kann?

Als Kommunikationsexpertin glaube ich fest daran, dass Aufklärung und Wissen neben wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten wichtige Aspekte sind, um uns im Leben voranzubringen. Nur wenn ich mir eines bestimmten Gesundheitszustands oder einer gesundheitlichen Bedrohung bewusst bin, kann ich auch darauf reagieren, vorbeugen oder anderen helfen. Deswegen setzte ich mich dafür ein, Themen der öffentlichen Gesundheit bekannt zu machen. Und deswegen bin ich Mitglied der Arbeitsgruppe Bayer Public Health und betreue als Chefin vom Dienst das Online-Magazin Public Health.

Vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases – NTD) und Malaria beeinträchtigen jedes Jahr das Leben von über einer Milliarde Menschen rund um den Globus. Und häufig trifft es gerade die Menschen und Gegenden, die am wenigsten in der Lage sind, dieser Belastung Herr zu werden. In solchen Teilen der Welt kann ein Mückenstich oder der Biss einer Sandfliege oder Zecke die Gesundheit eines Menschen, eines Tieres oder einer ganzen Gemeinde erheblich beeinträchtigen und sogar lebensbedrohlich sein. Wir stehen hier vor einer großen humanitären Aufgabe, die wirksam, ganzheitlich und gemeinsam angegangen werden muss.

Als Kommunikationsexpertin glaube ich fest daran, dass Aufklärung und Wissen neben wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten wichtige Aspekte sind, um uns im Leben voranzubringen.

Bayer ist als Unternehmen einmalig aufgestellt, um NTD und Malaria auf verschiedenen Ebenen zu bekämpfen. Bei uns arbeiten Experten für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen, und wir ziehen gemeinsam an einem Strang, um sowohl bei der Ursachenbekämpfung als auch bei den Behandlungsmöglichkeiten Fortschritte zu machen. Wir haben das Privileg, mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten zu können, die sich derselben Aufgabe verschrieben haben.

Meine Kollegen in der Arbeitsgruppe und ich versuchen einen Dialog zu fördern, um das Bewusstsein für und die Aufklärung über NTD und Malaria zu verbessern. Unser neues Online-Magazin Public Health und der Public Health Hub wurden vor diesem Hintergrund entworfen. Hier werden wichtige Themen auf zugängliche Weise und aus der Perspektive verschiedener Beteiligter präsentiert und gemeinsame Bemühungen gewürdigt.

An der Arbeitsgruppe Public Health teilzunehmen, ist für mich eine bereichernde und sinnstiftende Erfahrung. Ich fühle mich privilegiert, so viele Menschen kennenlernen zu dürfen, die sich mit Engagement dafür einsetzen, zum Wohle von Mensch und Tier etwas zu bewirken.

Jeder von uns kann dazu beitragen, die öffentliche Gesundheit zu fördern, jeder auf seine Weise oder in seiner jeweiligen Situation. Sich über NTD und Malaria zu informieren, ist schon ein erster Schritt. Anschließend kann man dieses Wissen an andere weitergeben. Lasst uns gemeinsam etwas bewirken!

Mehr über die Public Health-Arbeitsgruppe von Bayer steht in dem Artikel „Preventing Causes, Providing Cures“.

Ralf's Story

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