„Ich bin glücklich, dass ich nicht alleine kämpfen muss“

 

Die durch das Coronavirus verursachte Lungenkrankheit sorgt seit Januar für Spannungen in China. Angesichts der steigenden Anzahl bestätigter Fälle und des Mangels an Helfern und Schutzausrüstungen wird das diesjährige Frühlingfest für viele Chinesen zu einer harten Probe.

Unter diesen Umständen stellte Bayer Arzneimittel und finanzielle Hilfen im Wert von rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, um die von dem Ausbruch dieses neuartigen Virus betroffene Bevölkerung in China zu unterstützen. Um sicherzustellen, dass die Provinz Hubei zeitnah über die Mittel verfügt, die sie dringend braucht, darf der nächste Schritt dieser Spende nicht verzögert werden – die Versorgung und die Lieferung.

In unseren Pharmaceuticals Supply Centern in Peking und Guangzhou arbeiten die Kollegen und andere Helfer rund um die Uhr daran sicherzustellen, dass die Arzneimittel rechtzeitig verpackt, etikettiert und verladen werden und zur Auslieferung bereit sind.

Während des chinesischen Neujahrsfests war Huang Zhiwei vom Supply Center in Guangzhou als Erster wieder vor Ort. „Als diese besondere Aufgabe an uns herangetragen wurde, meldeten sich innerhalb einer Stunde 18 Kollegen freiwillig dafür. Das hat mich sehr ermutigt, denn wir kämpfen im Team gegen die Krankheit.“

Werner Baumann

Lucy Zhang

Kommunikation bei Bayer in Shanghai

Eigentlich wird allen Bürgern empfohlen, zuhause zu bleiben und Menschenmengen zu meiden. Doch Ai Yulin, die in Guangzhou im Supply Chain Management arbeitet, legte 140 Kilometer an einem Tag zurück, um die Lieferung der gespendeten Arzneimittel von den regionalen Verteilungszentren sicherzustellen.

Ein Bayer-Mitarbeiter bringt auf Kartons mit Avelox den Hinweis an „Spende. Verkauf untersagt“.

Jetzt, wo sich die Situation weiter verschärft, befindet sich China im Kampf gegen das Virus in einer kritischen Situation. Unsere Kollegen erhalten jeden Tag neue Bestellungen und werden mit neuen Anforderungen konfrontiert. Sie sind ständig auf dem Sprung oder am Telefon. Doch wenn sie dann erst lange nach Sonnenuntergang nach Hause kommen, werden sie von ihren Familien ermutigt und unterstützt.

Yang Kun, ein Kollege vom Supply Center in Peking, der seit 15 Jahren für Bayer arbeitet, sagte: „Obwohl sich meine Familie um mich Sorgen macht, ermutigt sie mich dazu, das Richtige zu tun. Und sie sind alle stolz auf mich.“ Auch wenn weniger Zeit für die eigene Familie bleibt, entschieden sich viele von Yangs Kollegen dazu, ebenfalls mit anzupacken. Sie inspirieren und unterstützen sich gegenseitig – und werden damit zu einer neuen „Familie“.

In nur wenigen Tagen erreichten alle Arzneimittel ihre Bestimmungsorte.

Das Rote Kreuz nimmt in der Provinz Hubei Arzneimittelspenden entgegen.

Auch 2.036 Kartons (insgesamt 401.720 Schachteln) mit Produkten von Consumer Health – das Vitamin-C-Präparat RedoxonTM und das Schmerzmittel SaridonTM – wurden innerhalb von 24 Stunden zusammengestellt und waren zur Auslieferung bereit.

Jacqueline Ma vom Consumer Health Supply Chain Management ist für die Koordination der Logistik verantwortlich. „In dieser besonderen Zeit haben wir Tag und Nacht drei große LKW auf der Straße, die ihre Ladung von Schanghai in die Provinz Hubei bringen. Unsere Partner und Händler zeigen alle Einsatz ohne jegliche Klage. Ich bin glücklich, dass ich nicht alleine kämpfen muss.“

LKW-Fahrer bringen Tag und Nacht Arzneimittel von Schanghai nach Hubei.

Tatsächlich ist in dieser Situation niemand allein. Wir kämpfen gemeinsam als „One Bayer“. Natürlich stehen diese vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur beispielhaft für die Teamarbeit, die Zuversicht und die Entschlossenheit, mit der wir gewinnen werden. Gemeinsam sehen wir mit Hoffnung dem diesjährigen Frühling entgegen, wenn wir hoffentlich die Krankheit besiegen und den Patienten helfen können.