Ein Blühstreifen für die Bienen

Dass es jedes Jahr weniger Insekten gibt, hat verschiedene Gründe. Einer ist der Mangel an Nahrung: Wildwiesen verschwinden, Gartenflächen werden zu Steingärten umgestaltet. Dadurch stehen zum Beispiel den Bienen immer weniger Nahrungs- und Rückzugsflächen zur Verfügung. Mit dem Anlegen von Blühstreifen kann man dem entgegenwirken und den Insekten helfen.

Jeder Garten oder Balkon kann ein kleines Paradies für Insekten sein. Mit Blühstreifen locken Sie nicht nur eine Vielzahl von nützlichen Insekten an; sie bieten darüber hinaus die für die Bienen lebenswichtigen Pollen und den Nektar und sehen auch schön aus.

Doch nicht alle Blühstreifen sind gleich. Daher sollte bei der Auswahl der Blumensamen darauf geachtet werden, dass die Pflanzen auf die lokalen Wuchsbedingungen und die Bienenarten vor Ort zugeschnitten sind. Zudem sollten sie möglichst über die ganze Saison hinweg blühen. Nur so kann ausreichend Nahrung für die Insekten sichergestellt werden.

Eine Wiese voller Blumen, aber welche ist die richtige?

Während das menschliche Auge keinen Unterschied zwischen einer bereits bestäubten oder einer noch „frischen“ Blüte ausmachen kann, wissen die Bienen bei den meisten Pflanzen sofort Bescheid: Blüten, die noch nicht bestäubt wurden, riechen und sehen für Bienen attraktiver aus als andere. So finden sie leichter zu den richtigen Blüten.

Mit der Aussaat von Blühmischungen in Kübeln, Töpfen oder Blumenbeeten können Sie zu Hause helfen, die Bienen und andere Bestäuber bei ihrer Nahrungssuche zu unterstützen.

Welche Pflanzen in welcher Jahreszeit besonders geeignet sind, sehen Sie hier in der Galerie: