Das Rätseln nach dem Arztbesuch

Die Zeit beim Arzt ist kurz und kostbar. Wie können wir sie besser nutzen? Denn jeder zweite Patient gibt an, dass er nach dem Arztbesuch nicht verstanden habe, was jetzt zu tun sei. Bayer-Mitarbeiterin Eva Bretschneider ist überzeugt, dass Vorbereitung und Offenheit der Schlüssel sind.

Janice Chow

Eva Bretschneider

Stakeholder COM & Campaigning

Eine gute Vorbereitung hilft, um die durchschnittlich knapp acht Minuten beim Arzt bestmöglich zu nutzen: Welche Fragen habe ich? Und was sollte der Arzt unbedingt von mir wissen? Ist das Erkältungsmittel, das ich gerade nehme, erwähnenswert? Gute Lösungen sind oft einfach: Notieren Sie sich vor dem Arztbesuch Ihre Fragen und bringen Sie den Zettel mit. Eine solche Checkliste zur Vorbereitung des Arzttermins gibt es online und kostenlos auf patients.bayer.com. So gut ausgerüstet, haben Sie eine Gedankenstütze dabei und verstehen besser, warum Ihnen ein bestimmtes Medikament verschrieben wurde und wie sie es einnehmen sollten.

Die Schwierigkeiten enden nicht beim Arzt, doch manche können dort gelöst werden. Jeder zweite Patient beginnt erst gar nicht mit der verordneten Therapie. Gründe dafür kann es viele geben. Wenn es daran liegt, dass Sie sich unwohl fühlen mit der getroffenen Behandlungsmethode, dann hilft nur eines: Offenheit. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Bedenken. Und fragen Sie nach, was passiert, wenn Sie das Medikament nicht einnehmen würden. So erreichen Sie zwei Dinge: Der Arzt kann Ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigen, und Sie verstehen besser die Abwägungen für und gegen verschiedene Alternativen. Gemeinsam können Sie die bestmögliche Behandlung festlegen.

Die Forschung zeigt, dass Patienten, die ihre Gesundheitsprobleme verstehen und aktiv in Entscheidungen dazu eingebunden wurden, mit höherer Wahrscheinlichkeit eine passende Behandlung erhalten – und sie sind zufriedener damit. Mit guter Vorbereitung und großer Offenheit können Sie erheblich zu Ihrem Behandlungserfolg beitragen.

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