Achtung, Sonne!

Schwimmen, Sport treiben oder einfach auf einer Decke im Park liegen. Hauptsache, wir können dabei Sonne tanken. Denn die ist gut für die Psyche. Außerdem hilft sie dem Körper, das wichtige Vitamin D zu produzieren. Aber wie immer kommt es auf die Dosis an. Denn zu viel Sonne kann gefährlich werden.

Dieser Sommer bricht vielerorts Rekorde: Tagsüber zeigt das Thermometer Temperaturen um die 30 Grad an. Nachts sorgt die aufgestaute Hitze für unruhigen Schlaf und wir kommen nicht zur Ruhe. Das Gefühl, schweißgebadet zu sein, gehört zur Tagesordnung. Kein Wunder, dass Badeseen und Freibäder überfüllt sind. Auch in Basel bei Rheinkilometer 167 ist es wuselig: Hier tummeln sich noch mehr Einheimische und Touristen an der Uferpromenade als in den Vorjahren, alle mit bunten, wasserdichten Rucksäcken und Badesachen bepackt. Hier darf im Rhein offiziell geschwommen werden – und das weiß auch Architekturstudentin Tainara Lebert-Marins.

„Für mich gibt es nichts Besseres, als nach einem langen heißen Tag im Rhein baden zu gehen“, sagt die 24-jährige Brasilianerin, die für ein paar Monate ein Praktikum in einem Schweizer Architektenbüro absolviert. „Man kann sich hier im Rhein durch die Stadt treiben lassen – und das Wasser ist so erfrischend.“ Es ist zwar schon 17 Uhr am Nachmittag, aber sie hält trotzdem eine Flasche Sonnencreme in der Hand. „Ich gehe nie in der Sonne schwimmen, ohne mich vorher einzucremen – mein Vater ist Hautarzt und hat mir schon früh eingetrichtert, nicht ohne Sonnenschutz nach draußen zu gehen“, erklärt sie.

Tainara packt ihre Kleidung und ein Handtuch in einen sogenannten „Wickelfisch“ – so heißen die farbenfrohen Schwimmtaschen, die kein Wasser durchlassen – und nimmt dann die Tube mit der Sonnencreme. „Nachdem ich mir vor circa acht Jahren beim Tennistraining in meiner Heimatstadt Baden-Baden beide Schultern so heftig verbrannt habe, dass ich mehrere Tage nicht mehr auf dem Rücken liegen konnte, nehme ich nur noch Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 – sicher ist sicher.“

Teresa Ruiz

Bevor man nach draußen geht, sollte man jedes Mal Sonnencreme auftragen – sowohl an sonnigen als auch an bewölkten Tagen."

„Der richtige Schutz vor UV-Strahlen ist sehr wichtig. Bevor man nach draußen geht, sollte man jedes Mal Sonnencreme auftragen – sowohl an sonnigen als auch an bewölkten Tagen“, sagt Teresa Gonzalez Ruiz, U.S. Sun Care VP, Bayer Consumer Health. „Dass alle Menschen ihre Zeit im Freien mit einer breiten Palette an hochwertigen Sonnencremes genießen können, haben wir bei CoppertoneTM zu unserer obersten Priorität gemacht.“

„Eigentlich gehöre ich als Brasilianerin vom Hauttyp eher zu den Menschen, die in der Sonne nicht so schnell rot werden. Mein Sonnenbrand von damals hat bei mir aber einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass ich jetzt immer ganz vorsichtig bin“, erzählt Tainara. Deswegen cremt sie sich auch vor ihrem Tennisspielen und den Laufeinheiten ein. Sie trainiert in den frühen Abendstunden. „Während der Mittagszeit ist es zu warm, außerdem scheint die Sonne dann am stärksten – und die Mittagssonne soll man ja aus gutem Grund meiden.“


Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen?

Auch wenn wir mit dem bloßen Auge keinen Unterschied ausmachen können: UV-Strahlen (ultraviolette Strahlen) sind nicht gleich UV-Strahlen. Es wird vor allem zwischen UVA- und UVB-Strahlung unterschieden. Während erstere 95 Prozent der Strahlen ausmachen, die die Erdoberfläche berühren, und auch zum Beispiel Wolken und Glasscheiben durchdringen können, sind sie nicht für Sonnenbrand verantwortlich. Sie dringen aber trotzdem sehr tief in unsere Haut ein und können Zellen langfristig verändern – und damit neben Hautflecken auch zu Hautkrebs führen.

An einem Sonnenbrand sind in erster Linie die UVB-Strahlen schuld: Sie machen zwar nur 5 Prozent der UV-Strahlen aus, die uns erreichen, sind aber um ein Vielfaches intensiver. Sie sorgen für unsere Sonnenbräune genauso wie für die Rötungen bis hin zum Sonnenbrand, allergische Reaktionen – und Hautkrebs. Beim Kauf von Sonnenschutzmitteln sollte daher immer darauf geachtet werden, dass diese sowohl vor UVB- als auch vor UVA-Strahlen schützen.

Zwischen 10 und 14 Uhr die Sonne meiden – das machen leider nicht alle. Viele Menschen cremen sich zudem erst ein, wenn sie bereits in der Sonne liegen. Die meisten Sonnencremes sollten fünfzehn Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden und das reichlich: Mindestens 30 ml braucht man für einen Rundum-Körperschutz, und dieser muss idealerweise alle zwei Stunden bzw. noch öfter erneuert werden, wenn man zwischendurch Schwimmen war.

Auch die Auswahl des Sonnenschutzmittels ist entscheidend. Möchte man beispielsweise Sport treiben, hilft Coppertone SportTM. Die Creme bietet Schutz vor UVA-und UVB-Strahlen, ist wasserfest und bleibt auch beim Schwitzen auf der Haut. Die meisten Dermatologen empfehlen einen Lichtschutzfaktor von 30 oder höher. Für zusätzlichen Schutz helfen außerdem Sonnenhüte, Sonnenbrillen und Sonnenschutzkleidung.

Tainara achtet auch bei ihrer Tagesgesichtspflege auf einen ausreichenden Schutzfaktor. „Mir ist es wichtig, meine Haut vor Falten, vorzeitiger Hautalterung und eventuellem Hautkrebs zu schützen“, erklärt die Studentin. Deswegen heißt es nun nachcremen – bevor sie sich wieder eine Abkühlung im Rhein holt.